Das Jahr 2020

2020 was für ein Jahr!

Für FLUX fing es sehr normal und beschwingt an.
An drei Nachmittagen in der Woche konnte kommen wer wollte. Das Angebot war: Deutsch und Matheunterricht in der FLUX-Schule; Beratung im FLUX-Alltag und im FLUX A+B bei der Jobsuche. Das Herz von FLUX: unser FLUX-Café. Dort findet jeder Neubürger immer ein offenes Ohr. Kaffee, Tee und oft von Manal hergestelltes syrisches Gebäck locken oft Neubürger und auch FLUX-ler zu einer Pause oder einfach zu einem Austausch ins FLUX-Café. An diesen Nachmittagen haben sich bis zum 15. März 2020 jeweils 50 bis 80 Neubürger eingefunden.

In unseren heutigen Ohren klingt das, wie eine Geschichte aus einer fernen fremden Welt!

Corona hat alles verändert! Auch ehrenamtliche Hilfsangebote wie FLUX.
Erst ein 2-monatiger Lockdown. Nichts war mehr möglich. Auch die Neubürger hatten Angst und verkrochen sich in ihre kleinen Wohnungen. Ab Mitte Mai hatte FLUX mit einem strengen Hygienekonzept und nur noch nach Terminabsprache wieder geöffnet. Alles war so verändert. Kein Café mehr, alle Gäste und Helfer mit Masken, überall Plexiglasscheiben und niemand durfte mehr ohne Termin kommen. Wir dachten, schlimmer könne es nicht kommen, aber es kam schlimmer. Am 1. November mussten wir wieder ganz schließen. Bestmöglich haben wir versucht per WhatsApp, Telefon und auf Autodächern als Schreibtischunterlage zu helfen, und hofften, die Impfungen würden uns im neuen Jahr schnell befreien.

2021 !

Die Wahrheit ist, alles dauert viel länger!

Zum Start in das neue Jahr 2021 hatten wir dann auf einmal wieder Kraft und haben gemeinsam ein FLUX-digital auf die Beine gestellt.

Seit dem 9.2.2021 sind wir mit allen FLUX-Angeboten nun online über eine Zoom-Plattform erreichbar. Auch wenn wir auf einen Wiedereinzug in unsere schönen Räume hoffen, zunächst sind wir glücklich, dass wir nun wieder eine regelmäßige Hilfe anbieten können. Wir freuen uns auf Euch!